WIR WOLLEN SURFEN AUF DER LIPPE!

Jeden Tag auf einem Surfbrett stehen und Wellenreiten - das wollen wir in Lippstadt. Klingt erstmal unmöglich? Ist es aber ganz und gar nicht. Gerade unsere Lippe bietet ideale Bedingungen für eine Umsetzung dieser Idee.

Fluss-Surfen ist eine Abwandlung des klassischen Wellenreitens, also des Surfens. Das Bewegungsschema wird dabei auf eine stehende, statt auf eine rollende Welle übertragen. Anders als in einer Welle am Meer bewegt sich der Surfer nicht vorwärts, sondern fährt im Wellental »auf der Stelle«, unterstützt durch eine Seitwärtsbewegung. Stehende Flusswellen bieten Surfern, Kanuten und Wassersportinteressierten Bedingungen, die nur an sehr wenigen Orten gegeben sind.

Licht – Wasser – Leben. Durch die Ausweitung des Wassersportangebotes würden die Stadt Lippstadt und ihre Bürger von einer Aufwertung der Lebensqualität profitieren. Zudem erzeugt eine stehende Welle Medienpräsenz und stärkt den Ruf Lippstadts als Wasser- und Freizeitstandort über die Region hinaus.

Eine stehende Welle ist ganzjährig nutzbar und wird auch von Betreibern verwandter Sportarten geschätzt: Snowboarder, Skateboarder, Windsurfer, Wakeboarder warten schon lange auf eine stehende Welle.

In einem ersten Schritt geht es uns darum die Möglichkeiten zur Erstellung einer stehenden Welle in der Lippe auszuloten. Dafür brauchen wir Experten um mögliche Standorte, z.B. an der Burgmühle, überprüfen zu lassen. Im nächsten Schritt würden wir dann mit den Daten des Experten einen genauen Umsetzungsplan erstellen. Aber eins nach dem anderen.

Helfen kannst du uns jetzt im ersten Schritt ganz einfach schon mit deinem Interesse und deiner Aufmerksamkeit für unsere Vision. Trag dich in den Newsletter ein, like unsere facebook-Seite und begeistere andere, oder werde sogar Mitglied unseres Vereins »LIPPSTÄDTER WELLE – MAKE IT HAPPEN«.


Ein wichtiger Schritt ist gemacht

Seit dem 8. Februar 2016 ist es offiziell durch einen der führenden Flusswellen-Experten Deutschlands bestätigt: Eine Flusswelle auf der Lippe ist sehr gut machbar. Die Studie schwächt ausserdem einige der Bedenken ab, die wir im Vorfeld hatten. Für die Umwelt, vor allem die heimischen Fische, scheint die Flusswelle gemäss der Studie kein nennenswertes Hindernis darzustellen. »Die Welle ist für Fische ein geringeres Hindernis als die jetzige Stufe.«

Die ganze Studie könnt ihr hier einsehen:


Unser großes Vorbild: Die stehende Welle am Eisbach in München

Die Eisbachwelle der Stadt München findet sich inzwischen in jedem Reiseführer – und ist selbst Surfern in Australien ein Begriff. Daneben gibt es inzwischen in Salzburg die »Almwelle«, die 2010 extra für diese Sportart gebaut wurde. Weiterhin gibt es weltweit viele »natürliche« Flusswellen, die vorrangig bei Hochwasser in Erscheinung treten. In Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich alleine in den letzten Jahren mindestens 18 Initiativen gegründet. Im Moment sind all diese Projekte dabei, ähnlich der Lippewelle, die Machbarkeit einer künstlichen Flusswelle zu eruieren. 



So könnte es 2016 auch auf der lippe aussehen: